30% Förderung vom Staat für den Pumpentausch

Beginnen Sie Ihre Energiewende in Ihrem eigenen Heizungskeller. Am effizientesten indem Sie die nicht benötigte Energie erst gar nicht erzeugen.
So gehts: Tauschen Sie bis 31.12.20 Sie Ihre alte  Heizungs- und/oder Zirkulationspumpe in eine neue Hocheffizienzpumpe und profitieren dadurch doppelt bzw. dreifach.

Hier einige Gründe, welche Vorteile dies für Sie hat:

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1. Vorteil: 30%Förderung vom Staat
Bei einem Austausch der alten Pumpe gibt der Staat 30% Förderung dazu. Sie werden bei der Abrechnung auf die Kosten der Pumpe und den Einbau angerechnet. 
Wichtig: die staatliche Förderung gilt nur bis 31.12.20 – ob und wie es danach mit der Förderung weitergeht ist bisher unklar. 
 

2. Vorteil: Stromkosten sparen
Alte Heizungspumpen sind wahre Stromfresser und verbrauchen oft mehr als Kühlschrank oder Herd. Bis zu 90% des bisherigen Stromverbrauchs lassen sich mit einer Hocheffizienzpumpe sparen. Das können bis zu 160€ p.a. sein.

3. Vorteil: Die Umwelt entlasten
Seit 2016 fördert der Staat den Austausch mit dem Ziel bis zu 1,8 Millionen Tonnen C02 über die Pumpenförderung zu sparen. Werden Sie Teil davon und helfen Sie die Umwelt zu entlasten.

 

Die Pumpentechnik im Vergleich:

Herkömmliche Heizungspumpen pumpen stetig das warme Wasser aus dem Heizkessel über einen geschlossenen Kreislauf in die Heizkörper und das erkaltete Wasser zurück in den Kessel.

Zirkulationspumpen sorgen zum Beispiel in Trinkwasserkreisläufen dafür, dass das Wasser ständig zirkuliert und sich so gefährliche Bakterien wie Legionellen nicht vermehren oder überhaupt erst entstehen. Außerdem sorgen sie dafür, dass morgens unter der Dusche direkt warmes Wasser aus der Leitung kommt.

Heizungs- und Zirkulationspumpen bleiben oft jahrelang unbemerkt, weil sie unauffällig und zuverlässig ihre Aufgabe erfüllen. Und fallen erst auf, wenn es Probleme gibt. Die bis dahin angefallenen Stromkosten sind dann bereits unwiderruflich angefallen. 

Neue Hocheffizienzpumpen pumpen das Wasser nur, wenn es auch wirklich gebraucht wird und schalten sich ansonsten ab. Sie erkennen automatisch die Veränderungen des Wasserdrucks in den Leitungen und reagieren darauf mit einer Anpassung der Druckverhältnisse. Das gilt insbesondere im sogenannten Teillastbereich, in dem die Pumpe nicht mit voller Leistung arbeiten muss. Hier wird die Pumpenleistung kontinuierlich bis zum energetischen Minimum heruntergeregelt. Da dies bis zu 90 % der gesamten Betriebszeit betrifft, werden mit dieser Technik erhebliche Energieeinsparungen erzielt.

Bei steigendem Wärmebedarf im Heizsystem erhöht die Hocheffizienzpumpe ihre Leistung automatisch wieder. Kurze Reaktionszeiten vermeiden eine Unter- wie Überversorgung im Heizungssystem. Hocheffizienzpumpem lassen sich sowohl für Einfamilienhäuser als auch für komplexere Anlagen wie die von Mehrfamilienhäusern einsetzen.

 

Hydraulischer Abgleich:

Ein hydraulischer Abgleich Ihres Heizsystems sorgt darüber hinaus dafür, dass die Heizwärme gleichmäßig im Haus verteilt wird und es überall so warm wird, wie es werden soll. Dies wird für jeden Raum anhand der Nutzerbedürfnisse optimiert. Dadurch wird Wärme nur in dem Maße erzeugt, wie sie auch benötigt und gewünscht wird. Auch über den hydraulischen Abgleich läßt sich bares Geld sparen.

Folgende Anschaffungen werden seit dem 01.08.2016 in Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich gefördert, wenn sie von einem SHK-Profi durchgeführt wurden: voreinstellbare Thermostatventile, Einzelraumtemperaturregler, Strangventile, Technik zur Volumenstromregelung, separate Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Benutzerinterfaces und Pufferspeicher.

 

Der richtige Weg zur Förderung:

Folgenden Punkte müssen private Hausbesitzer beachten, wenn Sie die Pumpenförderung beantragen:

Vor Abschluss des Leistungsvertrages mit dem SHK-Betrieb, müssen Sie sich online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) registrieren

https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Heizungsoptimierung/heizungsoptimierung_node.html

Bei der Registrierung erhalten Sie eine persönliche Vorgangsnummer. Bewahren Sie diese gut auf.

 

Jetzt können Sie uns mit dem Pumpentausch bzw. Der Durchführung des hydraulischen Abgleichs beauftragen

Mit der Vorgangsnummer können Sie bis zu 6 Monate nach Registrierung beim BAFA die Pumpenförderung beantragen. Dies ist voraussichtlich bis zum 31.12.2020 möglich.

Vermerken Sie dazu im Antrag Ihre persönliche Vor-gangsnummer und reichen Sie diesen zusammen mit einer Kopie der Handwerkerrechnung online oder auch per Post beim BAFA ein.

 

Wichtige Rahmenbedingungen zur Pumpenförderung

Gefördert werden sowohl die Kosten der neuen Hocheffizienzpumpe (Heizungs- oder Warmwasserzirkulationspumpen) als auch Handwerkerleistungen wie die Installation oder die Durchführung des hydraulischen Abgleiches am Heizsystem.

Förderfähig sind Pumpen mit einem Energieeffizienzindex (EEI) ≤ 0,20 oder der Motoren-Wirkungsgradklasse IE4. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl einer förderfähigen Pumpe.

Förderfähig sind nur Pumpen, die über den Fachgroßhandel bezogen und von einem SHK-Betrieb fachgereicht beim Hausbesitzer eingebaut wurden.

Das Heizungssystem, an dem förderbare Maßnahmen vorgenommen werden, muss mindestens 2 Jahre alt sein – die Pumpenförderung gilt damit nicht für Neubauten!